
Warum Hypnose?
Was ist Hypnose eigentlich?
Hypnose ist ein tiefer Entspannungszustand, der es ermöglicht, das eigene Unterbewusstsein zu erreichen. Wozu? Um bestimmte Verhaltensweisen und Gefühle zu ändern. Und zwar solche, die nach deinem eigenen Eindruck gar nicht zu dir passen. Das kann alles sein, vom Nägelkauen bis zu unerklärlichen Ängsten, von Schlafproblemen bis zu Essgewohnheiten, die sich trotz bestem Vorsatz nicht ändern lassen.
Warum funktioniert Hypnose?
Das Gehirn verknüpft Gedanken und Gefühle miteinander – ohne dass wir es merken. Wenn irgendwann in deinem Leben ein Gedanke mit einem Gefühl ungünstig verknüpft ist, kann das dazu führen, dass Kopf und Bauch in harmlosen Situationen „falsch abbiegen“. Genauer: Das Gehirn löst mit Gedanken im Limbischen Nervensystem Gefühle aus – und umgekehrt lösen körperliche Reizzustände (ängstliche) Gedanken aus. Hypnose macht es möglich, genau diese innere Verschaltung zu verändern.
Wann ist Hypnose nicht der richtige Weg?
Es gibt Situationen, in denen das unerklärliche Verhalten ernsthafte Ursachen hat. Dann ist Hypnose nicht das richtige Mittel – sondern eine Gesprächs-, Verhaltens- oder Hypnotherapie bei einem ausgebildeten Psychologen oder Psychotherapeuten.
Bist du aktuell in therapeutischer Behandlung? Dann bitte zuerst mit deiner behandelnden Fachkraft besprechen, ob eine Hypnosesitzung in deiner aktuellen Situation sinnvoll ist.
Wann wirkt Hypnose oft nicht?
Hypnose funktioniert am besten in einem substanzfreien Gehirn. Regelmäßiger Konsum von
- Alkohol
- Cannabis oder anderen Drogen
- oder die Einnahme von Psychopharmaka
können die Wirksamkeit einschränken – weil diese Substanzen chemische Vorgänge im Gehirn verändern, die für die Hypnose relevant sind.
